In diesem Fall stellte sich heraus, dass der Kunde ein paar Tage zuvor die Pflanzen stark ausgelichtet hatte. Der Filter lief schon sehr lange und dass Wasser war nach unserer Wasseranalyse optimal. Betroffen waren vor allem die Regenbogenfische. Es handelte sich hierbei um Sauerstoffmangel, ausgelöst des Nachts durch den hohen Sauerstoffverbrauch des Filters und die fehlende Sauerstoffproduktion der (ausgelichteten) Wasserpflanzen. Abhilfe konnte schnell durch eine Membranpumpe geschaffen werden. Damit nicht gleichzeitig der Pflanzenwuchs, durch ausgetriebenes CO2, reduziert wird wurde die Membranpumpe mittels Zeitschaltuhr nur des Nachts betrieben.
Wenn der Filter ausreichend dimensioniert ist und die Wasseranalyse nichts auffälliges ergeben hat, handelt es ich höchstwahrscheinlich um einzellige Algen oder Infusorien ("Pantoffeltierchen"). Infusorien erkennt daran, dass sich die Trübung bei ganz genauem Hinsehen aus lauter winzigkleinen, schwimmenden, weißen Punkten zusammensetzt. Bei einzelligen Algen, einer sog. Wasserblüte, ist meist ein leichter grünstich erkennbar. Bei einer Wasserblüte reicht es oft aus, das Licht für 3-4 Tage abzuschalten und das Aquarium komplett abzudunkeln. Die Pflanzen überstehen das i.d.R. unbeschadet. Infusorien sind schwieriger zu bekämpfen. Das Mittel der Wahl ist hierbei ein UV Wasserklärer.
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Der Wasserwechsel hat nichts mit der Größe des Aquariums zu tun.
Es empfiehlt sich ca. jede Woche 10-20% (max. 30%) Wasser auszutauschen. Bitte zum Auffüllen kaltes, nicht in der Leitung abgestandenes Leitungswasser benutzen.
Einen guten Wasseraufbereiter - wie z.B. Gottschalk´s Frischwasserkonditionierer - wird nur auf die gewechselte Wassermenge dosiert. Der Aquariendünger wird regelmäßig (z.B. wöchentlich) auf die volle Wassermenge dosiert, da sich die Wirkstoffe verbrauchen.